• Haus der Computerspiele

    Das Haus der Computerspiele ist ein Wandermuseum zur Geschichte und Kultur der Computerspiele.

    Es stellt auf Messen, Kongressen, Festivals sowie Hochschulen und Museen aus. Auf rund 75 Ausstellungen erreichte es in den vergangenen Jahren mehr als vier Millionen Besucher. Langfristiges Ziel ist eine Dauerausstellung.

    Umfang

    Die Sammlung umfasst 25.000 Exponate aus vier Jahrzehnten, darunter

    • mehr als 1.000 Konsolen und Heimcomputer
    • 100 Taschenrechner
    • 10.000 Spiele
    • 5.000 Zeitschriften
    • 2.000 Bücher
    • Hunderte von Anwendungsprogrammen
    • Zubehör wie Controller und Werbemittel

    Allein die Sammlung historischer Spielsysteme wurde als weltgrößte ihrer Art ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.

    Hinzu kommt ein digitales Archiv aus Hunderttausenden von Bildern, Fotos und Dokumenten.

    Die Exponate werden seit mehr als zwanzig Jahren gesammelt.

    Ausstellungen

    Die Stücke werden als Wanderausstellung auf Publikumsmessen, Festivals und Kongressen, in Museen und Hochschulen gezeigt.

    Mit vier Millionen Besuchern auf rund 70 Ausstellungen ist sie nicht nur die bekannteste Schau ihrer Art, sondern eine der meist­gesehenen Technik­sammlungen überhaupt.

    Bei vielen Veranstaltungen arbeitet das Haus der Computerspiele eng mit anderen Sammlern und Vereinen zusammen.

    Jährlicher Höhepunkt ist die beliebte Retro-Schau auf der weltgrößten Messe für Computerspieler, der Gamescom in Köln, die vom Haus der Computerspiele als Gemeinschafts­stand gestaltet wird.

    Wirkung

    Die Exponate demonstrieren die vierzigjährige Geschichte des ersten rein digitalen Mediums. Sie sind Zeugnis der Entwicklung von Design, Handhabung und Technik und geben den jeweiligen Zeitgeist wieder.

    Historische Computerspiele sind kreatives Zentrum für eine Vielzahl von Subkulturen. Die Kunstwerke mit Motiven von Spieleklassikern entwerfen. Die Musikstücke von damals neu mischen und in die Konzertsäle bringen. Und die noch immer Spiele für Heimcomputer und Spielkonsolen entwickeln, die seit Jahrzehnten nicht mehr im Handel sind.